Tierärztliche Ernährungsberatung

... Optimale Fütterung - die beste Krankheitsprophylaxe

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Fütterungs-Umstellungstipps für sensiblen Pferde

futter1Die Umstellung auf neue Produkte sollte nicht auf Einmal geschehen! Ihr Pferd kann sonst das Futter verweigern.

Mischen Sie jedes neue Produkt in einer geringen Dosierung in Ihr altes Futter und verrühren Sie das Gemisch sehr gründlich.

Falls Ihr Pferd Oel schon kennt, schütten Sie das Oel mit hinzu, somit kann sich ein Pulver gut an festere Strukturen anbinden.

Wenn Ihr Pferd anfangs gar nicht ans Futter will, lassen Sie es dennoch im Trog, meist fressen Sie es dann etwas später.

 

Steigern Sie die Menge dieses eine neue Futtermittel innerhalb der nächsten Wochen bis zu seiner empfohlenen Dosierung.

Erst wenn ein neues Futtermittel akzeptiert wurde, versuchen Sie ein anderes, neues Futtermittel dem Pferd langsam unterzumischen.

Leinöl schmeckt vielen Pferden anfangs gar nicht. Versuchen Sie es erst mit Sonnenblumenöl und mischen dann Peu a Peu Leinöl hinzu.

Pferdefütterung & Zahnbehandlung von Pferden mit Zahnproblemen

zhne1Zahnprobleme treten verstärkt bei jungen Pferden bis im Alter von 5 Jahren und dann wieder bei Senioren auf.

 

Wenn in der Höhe der Kieferäste oder der Kieferhöhlen Verdickungen zu sehen sind, handelt es sich um ein Zahnproblem, welches schon länger andauert. Hier ist es höchste Zeit den Pferdezahn-Mediziner hinzuzuziehen.

Aeltere Pferde leiden meist an verbrauchter Zahnsubstanz.

 

Da in diesem letzten Bereich der Zähne kaum noch Schmelzfalten vorhanden sind, wird die Reibefläche der Backenzähne zu glatt und es kann keine ausreichende Zerkleinerung der Nahrung mehr stattfinden.

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Pferdefütterung allgemein/ Lebenswichtige Nährstoffe

futter 2 pferdeZusätzliche Information über Mineralien & Co. erfahren Sie in meiner Publikation bei der Pferdezeitung Pferd.

 

 

 

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Pferdefütterung bei Allergie, Hautpilz & Ektoparasiten

Juckreiz an Schweif oder der Mähne kann auf ein Sommerekzem hindeuten.

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Sommerekzemer- Foto von Jerzy 

Wie man das Sommerekzem von der Ernährungsseite in den Griff bekommt, ist noch nicht  endgültig geklärt. Fest steht aber, dass zu üppiges Futter und eiweißreiche Koppeln schlecht für anfällige Pferde sind. Auf eine ausgewogene, eiweiß- und getreidearme, rohfaser- und vitalstoffreiche Fütterung ist  zu achten, denn zu viel Eiweiß und Energie sind ebenso schädlich wie zu wenig  Mineralstoffe. Von enormer Wichtigkeit ist aber die Überprüfung der gesamten Ration, da oft Allergikern wichtige Mineralien fehlen wie Zink, Selen, Mangan und Kupfer. Der Mangel an einem oder  mehreren dieser lebensnotwendigen Mikronährstoffe kann zu Stoffwechselstörungen führen und damit das Entstehen des Sommerekzems begünstigen. Nach einer Rationsoptimierung ist es schon sehr oft zu deutlich weniger Juckreiz gekommen, da allein die Hautbarrierefunktion wieder besser funktionierte und das Immunsystem gestärkt werden konnte.

Probleme mit dem Fellwechsel oder stumpfes Haut- und Haarkleid können neben einem  Mangel an Mineralien, auch durch einen Mangel an essentiellen Fettsäuren bedingt sein. Die  Haut kehrt nur nach außen, was drinnen im Körper schief läuft.

Mauke, eine anfängliche Entzündung der Fesselbeugen, kann auch durch einen Mangel an  hautunterstützenden Mineralien, Spurenelementen, essentiellen Eiweißen oder Fettsäuren  auftreten. Klar ist, dass Stoffwechsel, Immunsystem und Fütterung eine grosse Rolle spielen  und es nicht nur auf eine schlechte Haltung, wie ein matschiges Paddock, zurückzuführen  ist. Rissig und keimanfällig wird die Haut auch, wenn sie wegen Mineralstoffmangel nicht  optimal versorgt wird. Ein ausgewogenes Verhältnis von Zink, Selen, Biotin und Schwefel  können bei Maukepatienten vorbeugend eingesetzt werden. Aber hier kommt es darauf an,  wie viel man füttert. Oft schwankt die Zusammensetzung der einzelnen Wirkstoffe bei den  einzelnen Herstellern und bei nicht genauer Einberechnung in die Tagesration kann es auch  zur Fütterung von toxischen Mengen kommen.

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www.pixelquelle.de von Maike Kaute 

Juckreiz ist nur ein Symptom und kann auf sehr viele verschiedenen Krankheiten hinweisen.

Man sollte aber erst abklären, ob nicht Würmer oder sonstige Parasiten wie Haarlinge oder  Milben das Pferd belasten.

Plötzlicher Juckreiz am Schweif und Maul kann aber nach der Fütterung eines neuen Futters  auftreten. Entweder ist das Pferd gegen bestimmte Komponenten im Futter allergisch, oder  aber das Futter ist beispielsweise nicht trocken gelagert worden. Pilze und Hefen können  entstanden sein, die das Pferd dazu bringen sich zu jucken. Natürlich kann eine Allergie oder  ein Befall mit Pilzen auch in Form einer Kolik einhergehen.

Pferde, die zu Pilzerkrankungen neigen, sollten sich einer Rationsüberprüfung unterziehen. Eventuell ist von Seiten der Ernährung eine Immunschwäche aufgetreten oder es  fehlen hautunterstützende Elemente, die den Pilzbefall nicht verhindern konnten. Gerade auf eine optimale Versorgung mit Zink, Selen, Mangan und Kupfer, limitierenden Aminosäuren oder essentiellen Fettsäuren kann sich positiv auf die Funktion der Haut und des Haarkleides auswirken.

Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen, können Sie hier nachlesen.

Pferdefütterung bei Bronchien-/Lungenproblemen

Etwas jedes vierte Pferd, welches im Stall gehalten wird, leidet unter Atemwegsproblemen, wie der chronischen Bronchitis. Die Ursache dieser Erkrankung sind, neben einer hohen erblichen Prävalenz, überwiegend Allergien gegen Pilzsporen in Heu und Stroh. Aber auch schlecht gelagertes Getreide kann eine Empfindlichkeit des Atemtraktes auslösen.

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Die chronische Bronchitis wird durch Husten, Nasenausfluss, Atemnot und verminderter Leistungsfähigkeit charakterisiert. Im fortgeschrittenen Stadium wird diese Erkrankung auch als Dämpfigkeit bezeichnet und ist unheilbar.

Eine strikte und langfristige Umstellung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen ist notwendig, um Schlimmstes zu verhindern.

Fallbeispiele von Patienten, die sich in unserer Praxis beraten liessen, können Sie hier nachlesen.

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